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Walkershofen

Steinäxte, Hämmer und andere Werkzeuge, die im Nordwesten von Walkershofen gefunden wurden, bestätigen, dass hier schon im Neolithikum eine Siedlung bestand. In der Keltenzeit entstand hier eine Keltenschanzenanlage, deren Reste noch vor ein paar Jahrzehnten deutlich zu erkennen waren. Etwa um die Mitte des 8. Jh. baute der fränkische Edeling Walgar diese Anlage zur Burg aus. 1284 wurde ein Hiltebrandus von Walgarshove urkundlich erwähnt. 1447 übernahmen die Lochinger von Archshofen den Besitz und gaben ihm vermutlich die heutige Form. Philipp Christoph von Echter bewohnte um 1615 Schloss Walkershofen und baute die mittelalterliche Burg zu einem prunkvoll eingerichteten Wohnsitz aus. Der Besitz ging durch verschiedene Hände und gelangte schließlich in Eigentum der Freiherren von Würtzburg, die das Schloss neu ausbauten und auch selbst bewohnten. 1936 wurde das Schloss an die Familien Schuch und Hahn verkauft, wechselte aber wieder mehrfach den Besitzer. Ab 1973 richtete die Familie Steinmetz das Schloss und das baufällige Gebäude wieder her. Heute befindet es sich in Privatbesitz.
In Walkershofen besteht noch ein landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb, alle anderen Höfe sind Nebenerwerbsbetriebe.
1986 wurde der Feuerwehrverein gegründet, der sich auch um die gesellschaftlichen und bürgerlichen Aktivitäten im Dorf kümmert.

Bilder Walkershofen