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Auernhofen

141 Einwohner
Zahlreiche Funde belegen, dass dieser Ort schon seit der Jungsteinzeit besiedelt ist. besiedelt ist. Es wird 1119 urkundlich erwähnt als "Urenhouven". In diesem Jahr schenken Gumpert III. von Eckburghouven und seine Frau die Güter dem Kloster St. Stephan zu Würzburg. Später hatten die Herren von Brauneck und von Hohenlohe zahlreiche Güter am Ort. Auch in Auernhofen übernahm 1608 das Amt Uffenheim die Vogteirechte.
Im ehemaligen Schulgebäude befindet sich der Kindergarten mit zwei Gruppen für bis zu 50 Kinder.
Der Männergesangverein trägt zur kuturellen Vielfalt des Dorfes bei. Die Jugend hat sich in der Evangelischen Landjugend zusammen geschlossen. Auernhofen ist stark landwirtschaftlich geprägt, es sind noch zahlreiche Vollerwerbsbetriebe vorhanden. Außerdem ist eine Schreinerei und ein größerer Industriebetrieb angesiedelt.

Die Gastwirtschaft "Zur Sonne" und die bekannten Heckenwirtschaften Krämer und Stahl laden zum Verweilen ein. Auch Übernachtungsmöglichkeiten, Ferienwohnungen und "Ferien auf dem Bauernhof" werden angeboten. Überregionale Bedeutung haben inzwischen die kulturellen Veranstaltungen und der alljährliche Weihnachtsmarkt der Familie Stahl.

Die Kirche ist dem Heiligen St. Blasius geweiht. Nach der Zerstörung im Jahre 1638 durch Tillysche Truppen, wurde sie 1714 in der heutigen Form als Chorturmkirche wieder aufgebaut. Der Bau wurde von der Kirchengemeinde selbst durchgeführt und finanziert.